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Psychotherapie
Glofke-Schulz

Erfahrungsbericht


Der nachfolgende Erfahrungsbericht veranschaulicht auf lebendige Weise, was Supervision für ein Team bedeuten kann. Frau Möller, die Leiterin eines von mir betreuten Kindergartenteams, beantwortet im nachfolgenden Interview einige wichtige Fragen, die Frau Freese, eine ihrer Mitarbeiterinnen, formuliert hatte. Ich bedanke mich bei beiden herzlich für ihren Beitrag.

Frau Freese (F): Frau Möller, seit Januar 2007 betreut Frau Glofke – Schulz ihr Team als Supervisorin. Wie kam es dazu?

Frau Möller (M): Wie das Leben oft so spielt, lernten wir Frau Glofke – Schulz zum richtigen Zeitpunkt kennen. Wir suchten einen neuen Supervisor, Frau Glofke –Schulz wurde uns empfohlen, hat entsprechende Kompetenzen (Ausbildungen) und welche ein Glück, wohnt in der Nähe. Nach einer gewissen Wartezeit, ermöglichte sie monatliche Termine während unserer regulären Teamsitzung.

F: Wie war der Einstieg?

M: Wir lernten Frau Glofke Schulz während einer Sitzung kennen und einstimmig entschied sich das Team für die Supervision bei ihr. Sie hatte sofort eine Atmosphäre des Wohlwollens und der Akzeptanz für alle geschaffen. Während der Wartezeit von Juli 06 bis Jan. 07 entstand ein großes Bedürfnis der Beteiligten nach Supervision und so war der Einstieg im Januar 07 sehr aktiv und voller Elan. Wir freuten uns auf die Zusammenarbeit und das war spürbar.

F: Welcher Prozess fand statt?

M: Jeder, der die Arbeit im Kiga kennt, weiß, dass durch das ganze Jahr verschiedene Prozesse den Alltag bestimmen, z. B. Konflikte mit Eltern, unter den Teammitgliedern, mit einzelnen Kindern, der Gruppe usw. In der Supervision konnten wir uns über Lösungen frei und offen austauschen und den Prozess der Veränderung qualitativ verbessern.

F: Sie erwähnen eine qualitative Verbesserung. Können sie die Fortschritte genauer beschreiben, wie wirkt sich Supervision aus?

M: In diesen 2 ½ Jahren lernten wir genauer zu beobachten, mutiger Konflikte anzusprechen, auszuhalten und Lösungen auszuprobieren. Unser Verhaltensrepertoire erweiterte sich. Durch die regelmäßige Supervision übten wir Freude und Vertrauen an Veränderungen.

F: Welche Methoden wendet Frau Glofke – Schulz an:

M: Frau Glofke – Schulz verfügt über viele Möglichkeiten, eine Gruppe zu führen. Je nach Thema, Situation und Befindlichkeiten der Teilnehmer, wählen wir die Form des Arbeitens aus. Vom Rollenspiel bis hin zu philosophischen Grundfragen der Menschheit bearbeitet sie mit uns unsere Anliegen. Natürlich ist sie nicht darauf angewiesen, dass wir Themen mitbringen, sondern regt auch von sich aus Diskussionen an. Keine einzige Einheit war bisher langweilig, im Gegenteil, wenn wie müde sind, werden wir wieder richtig lebhaft durch den Austausch.

F: Ist Supervision für jeden geeignet?

M: In vielen pädagogischen Bereichen wird Supervision regelmäßig angeboten und dadurch verfügt das Personal über gute und schlechte Erfahrungen. Ich hielt und halte Supervision unbedingt für erforderlich, um den ständig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Ich bin froh, dass meine Mitarbeiter gern Supervision annehmen und Unzufriedenheiten äußern können. In Frau Glofke – Schulz haben wir eine sehr gute Partnerin gefunden. Egal in welcher Lebenssituation sich jemand befindet – ob jung, ob alt, ob schwanger oder im Trauerprozess – sie geht sensibel darauf ein, motiviert uns, sich auf Supervision einzulassen. So ist Supervision für jeden geeignet.

F: Wie ist ihr Ausblick?

M: Wir freuen uns auf die Termine mit Frau Glofke – Schulz, schätzen ihre Menschenkenntnis, ihre Lebenserfahrung und ihr Fachwissen. Für uns bewahrheitet sich der Satz von Saint Exupery: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

F: Danke für das Interview Frau Möller.